kampfreh

ein weblog zu heidegger und dem wunderbaren schwarzwald

dieter auf den holzwegen Oktober 13, 2008

Gespeichert unter: bullshit — angela @ 7:38
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herrgott, das ist ja wieder ein montag – reich ranicki hat den deutschen fernsehpreis abgelehnt. nachdem ingolf lück als schlumpf-farbenes kondom auf der bühne tanzte, irgendein komiker auf der bühne behauptete, „alle anderen hätten die hosen voll, aber bei ihm wärs wenigstens flüssig“ war das vielleicht auch garnicht anderes möglich – oder anders betrachtet, war dies vielleicht die beste vorlage für grantel-marcel nach den grundzügen des confidence-games.
viel besser in punkto alltag meets philosophie ist dieses, was man heute in der taz findet – der popstar und der philosoph. get it – bohlen meets heidegger. oder was alle anderen, die bohlens bücher zu tausenden gekauft haben, im nachhinein adelt: bohlen adaptiert heidegger und ist damit alles, alles andere als ein blöder jaulender millionseller spacken.

„… Irgendjemand muss Heidegger dann gesteckt haben, oder es ist ihm selbst aufgegangen, dass so gemähte Sätze nach dem gerade geschehenen unaussprechlichen Grauen nicht so ganz hinreichen in der bevorstehenden Auseinandersetzung mit der Geschichte. Also schob er 1950 eine umfassendere Aufsatzsammlung unter dem Titel „Holzwege“ nach.

Mit den Holzwegen hat man dann nach der heimlichen Verbindung die offene zu Bohlens neuem Werk gefunden. „Viele werden denken, dass es Unterschiede zwischen den einzelnen Zeitungen gibt. So nach dem Motto: Die Bild ist ganz schlimm, aber die seriöseren Zeitschriften wie Spiegel, Focus oder Stern arbeiten ganz anders. Wenn ihr das glaubt, seid ihr auf dem Holzweg“, schreibt Bohlen an einer zentralen Stelle. Der Holzweg markiert das Gemeinsame und das Trennende in den Werken Bohlens und Heiddeggers. Für Heidegger sind Holzwege Wege, auf denen man in der Irre gehen kann, ohne sich zu verirren. Holzmacher und Waldhüter kennen den Zustand und sind Heideggers Kumpanen auf dem Holzweg. Während für Bohlen Holzwege einfach falsche Wege sind, die man meiden sollte. Dazu will Bohlen seinen Lesern einige Anleitungen geben und deshalb lautet der vollständige Titel seines Buches: „Der Bohlenweg. Planieren statt sanieren“. Der Unterschied ist klar: Bei Bohlen kommt zuerst der Weg, dann das Planieren, bei Heidegger kam zuerst das Brechen, dann die Feld- und Holzwege. …“

mehr dazu (leider nicht der veriss von katharina wagners dritter inszenierung ihres ur-opa-onkels noch der von elke heidenreich, die auch gerne als con woman beim zdf in erscheinung getreten wär.) gibts unter dem stichwort holzwege in der taz.

 

spiegel online: schwarzwald schlägt mallorca September 3, 2008

Gespeichert unter: breakables — angela @ 7:54
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kiddos, das hier ist avantgrade! wandern gegen die globalisierung! endlich eine alternative für uns, die wir schon zu alt für attack sind. ich hasse es, spiegel online zu zititeren, aber dennoch –

endlich: „deutsche Wanderer sind öfter, in kleineren Gruppen und auf neuen Wegen unterwegs. [...Auch] würden sich nach wie vor 57 Prozent der Deutschen als Wanderer bezeichnen, 55 Prozent seien von Frühjahr bis Herbst sogar mehrere Male im Monat unterwegs – vor vier Jahren hatten das nur 44 Prozent angegeben. Jeder dritte Wanderer sei jetzt sogar im Winter mehrmals monatlich unterwegs.“

Das ist ein Anstieg, wie ihn sonst nur Oskars Partei verzeichnen kann! Enorm! Trendsetting! Und man reduziert seinen carbon footprint!! Unterstützt den Mehodornverein! Von dem mir unlängst eine Angestelle stolz erzählte, dass es zu den Großleistungen des Konzerns gehöre, den Abbau von 250.000 Stellen so gut hinbekommen zu haben. Fand das zu krass, um es nachzurecherchieren. Scheinbar gibt es noch andere Kategorien in der Berechnung von Erfolg. Aber zurück zum Thema:
Nähe zur Natur, nah an der Heimat: Wanderland Deutschland!!! (Und dabei noch etwas Philosophie schnuppern… Todtnauberg sehen und glücklich sein.)

spiegel online

malle is dead, long live the black forest!

 

im schwarzen wald der vorurteile August 27, 2008

Gespeichert unter: bullshit — angela @ 1:24
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erst titelt die taz onkel baracks hütte, falls ihr euch noch erinnert. „das ist rassistisch“ empörten sich promt viele im taz forum

und jetzt erreicht mich folgender kommentar aus den staaten, von genau jener person, die wir alle z.z. gern sein würden: eine, die dort lebt und wählen darf. WÄHLEN! und, was ist deren schluss?

…Obama (apropos Hoffnung) entpuppt sich als schlimmerer Sülzredner als es die Lieder von Roy Black je waren (bitte frag nicht, wo diese Assoziation jetzt herkommt, rudimentäre Restbestände meiner deutschen Kultur…)…

ich zeige mich geschockt von soviel schwärze in den gedanken! ist dieser rassismus noch tragbar? wohin schliddert das deutsche kulturgut? ist das rassismus roy black gegenüber? warum wird nicht auf howard carpendale herumgehackt?

und – für mich die frage: ist das da-sein wirklich dem in-der-welt-sein vozuziehen?
(ich füge im geiste ein kapitel ein, eine unterhaltung mit heidi egger über rassismus, musik und farbenlehre (aka auch adorno und goethe))

und wenn obama roy black ist, wer ist john mccain? wer hillary clinton? und was ist mit gitti & erika? ratlos.

 

rehhitze Juli 2, 2008

Gespeichert unter: bullshit — angela @ 12:51
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wie sieht das eigenltich aus, denn ein reh ein hitzeschlag bekommt? oder ist davon auszugehen, dass das gemeine schwarzwaldreh dort, im schwarzwald, genügend bäume und damit ausreichend kühlenden schatten hat? falsl ja, wär ich grad gerne dort.

 

müdigkeit Juni 26, 2008

Gespeichert unter: bullshit — angela @ 12:53
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zwei tonnen stahlbeton auf meinen augenlidern. mindestens.

sieht ungefähr so aus:

 

worldpress Juni 26, 2008

Gespeichert unter: breakables — angela @ 12:36
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so sehen dann grafiken aus, die ich mit der hand male, um sie dann im photoshop laienhaft zu bearbeiten. überlege, vielleicht politischer zu werden. mit meinen inhalten meine ich.

 

rainald, martin und die rehe Juni 26, 2008

Gespeichert unter: breakables — angela @ 12:20
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—– ursprüngliche Nachricht ———
überlege gerade groschenroman autorin zu werden.
so schizo-anarchy-pulp. mit kampfrehen, schlechten frisuren und ner portion verschwörung á la heidegger. setting ist in todtnauberg und schönau und der bruder von jogi löw ist der drogendealer und die rehböcke kontrollieren das ganze sex’n crime dingen im schwarzwald.
die hauskatzen sind die mittelsmänner und regulieren das ganze über ihre piss-markierungen. hab auch noch platz für ne rappende brasilianerin aus der cidade de deus als heilsbringerin (nur noch sex, kein crime mehr). protagonist ist eine radiojournalistin, die der sache auf die schliche kommt. überlege sie anti-climax am ende sterben zu lassen.

Am 25 Jun 2008 um 18:23 schrieb __theCat:

schick das mal genau so an drei Verlage und guck wie die reagieren

—– ursprüngliche Nachricht ———

wenn ich unter dem pseudonym rainald goetz schreibe und dazu sach, dass ich das als weiteretnwicklung, sogar naturrave sehe (weil ich, goetz, heidegger gelesen hab) sollte ichs in die vanity fair schaffen. höhö.
und: schlafe nie auf nem sofa ein, dass du grad erst mit polsterreiniger bearbeitet hast. mein kopf spielt häschen im wunderland

 

hell-o-world! Juni 26, 2008

Gespeichert unter: bullshit — angela @ 12:11
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na sowas, jetzt hab ich noch nen blog mit dem ich die welt unterhalten kann. schön, schön, indeed.